Nachrichten Details

Politisches Update zu unserer Protest-Kampagne

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die Politik ist noch immer nicht von ihren unsäglichen Kürzungsplänen in der hausärztlichen Versorgung abgerückt – trotz aller Warnungen!

Wir starten den Protest!

Weiterhin plant das BMG, durch Kürzungen für neue HZV-Teilnehmende in voller Fahrt die Versorgungsbremse reinzuhauen – und damit das eigene Vorhaben eines Primärversorgungssystems noch vor dem Start zu torpedieren. Ebenso unverändert: die teilweise Rücknahme der Entbudgetierung, die wir so lange erkämpft hatten und die nun – nach nicht einmal einem Jahr – unterhöhlt werden soll.

Für uns ist klar: Nicht mit uns! Wir sind viele, wir sind laut und wir haben unsere Patientinnen und Patienten auf unserer Seite. Wir starten jetzt den Protest!

Welcher Protest ist geplant?

Zentrales Element unserer Protestaktion ist eine E-Mail-Kampagne: Über unsere Kampagnenseite www.hausarztpraxen-retten.de können sich unsere Patientinnen und Patienten wie auch unsere Praxisteams direkt an ihre Bundestagsabgeordneten wenden und deutlich machen, dass sie das Kaputtsparen ihrer hausärztlichen Versorgung nicht akzeptieren werden!
Je mehr Menschen mitmachen, desto höher der politische Druck!

Sie erhalten Post von uns!

In der kommenden Woche erhalten Sie ein Schreiben von uns, dem folgende Materialien beiliegen:
•    Zwei große Protest-Plakate, um im Warte- oder Sprechzimmer auf unsere Aktion und die Kampagnen-Website aufmerksam zu machen.
•    Ein kleines Poster, mit dem Sie Ihre Patientinnen und Patienten direkt am Tresen informieren und zum Mitmachen aktivieren können.

Wie können Sie unseren Protest unterstützen?

Um der Politik in aller Deutlichkeit zu zeigen, dass wir Hausarztpraxen so nicht mit uns umgehen lassen, brauchen wir Sie!
•    Hängen Sie die Plakate in Ihrer Praxis auf und sprechen Sie Ihre Patientinnen und Patienten aktiv auf unsere Kampagne an.
•    Über den QR-Code auf den Plakaten oder unter www.hausarztpraxen-retten.de gelangen Sie sowie Ihre Patientinnen und Patienten zur Kampagnen-Seite.
•    Nach Angabe der eigenen Postleitzahl auf der Kampagnen-Seite kann man von dort direkt und mit wenigen Klicks eine E-Mail an die zuständigen Bundestagsabgeordneten senden, Unmut kundtun und sich gegen die harten Einschnitte in der hausärztlichen Versorgung zur Wehr setzen.

Alle Infos finden Sie und Ihre Patientinnen und Patienten unter www.hausarztpraxen-retten.de. Dort gibt es auch viele weitere Materialien sowie die Plakate zur Bewerbung der Kampagne zum Selbstausdrucken.

Die Zeit drängt – jetzt mitmachen!

Wir haben noch bis 26. Juni Zeit – dann geht das Gesetz in die letzte Beratung im Bundestag! Heißt: Uns bleibt ein Monat, um richtig Druck zu machen! Machen Sie mit und zeigen Sie der Politik: Wir werden diese Kürzungen nicht akzeptieren – unsere Patientinnen und Patienten stehen hinter uns! Wir kämpfen Seite an Seite für die Zukunft der Hausarztmedizin!

Mit kollegialen Grüßen

Dr. Markus Blumenthal-Beier          Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth
Bundesvorsitzender                        Bundesvorsitzende